Jun 11



Aus eigener Kraft, Herr, vermag ich es nicht, aber in der Kraft deines Geistes gebe ich dir aufs Neue mein Ja.
Dir will ich angehören mit ungeteiltem Herzen.
Mitten in meiner unerträglichen Situation bekenne ich:
Du bist mein Gott.
Du bist mir verborgener denn je, aber ich will dir vertrauen.
Auswegloser als jetzt habe ich mein Leben nie erfahren, aber du weißt den Weg.
Ich spüre deine Liebe nicht,
aber ich will nicht auf meine Gefühle bauen.
Für alle Zeit bin ich dein.
Du ermisst die Tiefe meines Erschreckens und weißt um die Dürftigkeit meines Glaubens.
Du nimmst dich meiner Schwachheit an.
Selbst in der äußersten Verlassenheit bist du da.
Ich werde nicht zerbrechen, denn du wachst über mir.
Amen.

Geschrieben von Uwe Schwarz

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Jun 10


1 HERR, Du erforschest mich und kennest mich.
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
6 Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen.
7 Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht?
8 Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.
9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
10 so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.
11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht auch Licht um mich sein.
12 Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl.
15 Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.


Geschrieben von Uwe Schwarz

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Jun 9

Der HERR ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Kommentar folgt


Geschrieben von Uwe Schwarz

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