Sep 26
Nehmen wir einmal an, da ist jemand, der, wie die aller meisten Menschen, sicher ist, er handelt nach seinem freien Willen.
Eines Tages untersucht er diesen freien Willen. Er studiert ihn. Er sucht den Punkt der freien Entscheidung. Das Ergebnis ist, dass er keinen Punkt gefunden hat, wo er frei entscheidet. Wo er feststellt, dass alles was er tut oder nicht tut automatisch geschieht und er keinen Einfluss hat.
Er könnte jetzt denken, was wiederum nur ein Impuls ist (denn er entscheidet ja nicht das grade zu denken, sondern er denkt es einfach), warum bin ich hier? Was soll ich dann noch hier? Er ist entsetzt darüber, dass er nichts unter Kontrolle hat.
Oder; es ändert ja nichts. Er hat in den vergangenen Jahren so gelebt und wird es in den zukünftigen auch machen. Wahrscheinlich ändern sich seine erlernten Entscheidungsmuster, da diese Software neue Informationen bekommen hat. Er könnte jetzt ganz entspannt das Leben genießen.

Was meint Ihr?

Geschrieben von Klaus

Sep 23

Es ist eine interessante Frage.
Wie funktioniert der Weg einer Entscheidung?


Beispiel:

Ich bekomme eine Information (ich habe eine Rechnung bekommen und kein Geld diese zu bezahlen).
Die Information wird aufgenommen und verarbeitet.
Wie wird sie verarbeitet?
Diese Information wird verglichen mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, abgeglichen mit meinen Verhaltensweisen (erlernten Entscheidungsmustern, die wiederum unter anderen durch Erfahrungen aus der Vergangenheit entstanden sind) und produziert dann einen Gedanken (Impuls, Bild, innerer Dialog).
Ich könnte sagen, jetzt ist der Moment der freien Entscheidung gekommen (meine Gedanken, mein Denken).
Schauen wir uns das Denken einmal an. Woher kommt ein Gedanke? Er taucht einfach auf. Entscheide ich welchen Gedanke ich grade denken will? Nein!! Ich habe keinen Einfluss darauf.
Ich bin nicht in der Lage meine Gedanke zu kontrollieren. Wenn ich es könnte, dann könnte ich auch entscheiden mal für 5 Minuten nicht zu denken. Oder ich könnte mich entscheiden mal für einen Tag nur positives und erfreuliches zu denken (was mir grade an schlechten Tagen schwer fällt).
Was ist es was mich schlecht fühlen lässt, was mir Angst bereitet? Es sind meine Gedanken, die die Information in die Zukunft produziert. (Gedanke: Wenn ich diese Rechnung nicht bezahlen kann steht der Gerichtsvollzieher in der Tür und pfändet mein Hab und Gut. Was werden meinen Nachbarn von mir denken?)
Wenn mir diese Gedanken schlecht Gefühle bereiten, warum denke ich sie dann?

Aufgrund dieser Gedanken werden Entscheidungen getroffen.

Das heißt, ich habe auf nichts was von der Information bis zur Handlung geschieht (Information, Erfahrungen aus der Vergangenheit, Entscheidungsmuster) einen Einfluss.

Schlussfolgerung: Wir haben keinen freien Willen!

Fällt Euch ein Beispiel ein, wo Ihr glaubt oder sogar sicher seit, dass Ihr selber entschieden habt? Lasst uns das gemeinsam untersuchen.

Geschrieben von Klaus

Jul 22

Hallo Ihr Lieben. Hier eine kurze Beschreibung der Bedienung.
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Liebe Grüße
Klaus

Geschrieben von Klaus