Okt 18

Das Geldsystem ist eine Übereinkunft unserer Ahnen, welches wir übernommen haben. Es hat nichts mit der Wahrheit oder den Naturgesetzen zu tun. Dahinter steckt eben der Verstand, der alles andere als Gleichheit damit erreichen wollte. So hat das Geldsystem eben auch zwei Seiten. Hier sind Beispiele von weniger schönen Folgen:

Für die Natur:

17 Millionen Hektar an Urwäldern verschwinden jährlich. Bei
Beibehaltung der derzeitigen Aktivitäten wird es in 30 Jahren keine
Urwälder mehr geben und somit auch keine grüne Lunge, die für
beständiges Klima und reine Luft sorgt.

Der Kohleverbrauch erhöhte sich im selben Zeitraum von 2,3 Milliarden Tonnen auf 5,2 Milliarden Tonnen. Der derzeitige Kohlendioxydausstoß beträgt 20 Milliarden Tonnen im Jahr, Tendenz rapide steigend!

Die Zahl der Kraftfahrzeuge stieg innerhalb von 20 Jahren weltweit von 250 Millionen auf 560 Millionen, und 1 Milliarde Chinesen beginnen gerade den „Segen“ des Kraftfahrzeuges zu entdecken.

An Aluminium für Getränkedosen wurden noch vor 20 Jahren 72.000 Tonnen benötigt, mittlerweile sind es ca. 1,3 Millionen Tonnen (das ist mehr als das 17-fache!).

Die weltweite Düngemittelausbringung explodierte von 60.000 Tonnen auf 145.000 Tonnen, gleichzeitig dehnten sich die Wüstengebiete der Erde um 120 Millionen Hektar aus. 500 Milliarden Tonnen fruchtbarer Bodenkrume gingen durch Kahlschlag und Monokulturen verloren.

Die Weltmeere können auf Dauer eine Fischfangquote von 100 Millionen Tonnen verkraften, gefangen werden jedoch jährlich 200 Tonnen. 65.000 industriell synthetisierte Chemikalien sind auf dem Markt, die nicht biologisch abgebaut werden können; weniger als 1% davon enthalten Angaben über ihre Giftigkeit, 80% wurden noch niemals toxikologisch ausgetestet. Täglich wandern 1 Million Tonnen davon in den Abfall, davon wiederum 90% in den Industriestaaten.


Mitverantwortlich unser Geldsystem:

17 Prozent der Weltbevölkerung verfügen inzwischen über mehr als 80 Prozent des Welt Produktes.
1960
lag das Einkommen des oberen Fünftel der Weltbevölkerung noch beim
30-fachen gegenüber den unteren vier Fünftel, im Jahre 2000 war dies
auf das 90-fache angestiegen.

Mehr als 4 Milliarden Menschen leben von einem täglichen Einkommen von weniger als 2 Euro.

1,3 Milliarden Menschen von diesen 4 Milliarden haben im Schnitt nur einen Euro täglich zum Leben zur Verfügung.

250 Millionen Kinder
sind gezwungen indirekt als Sklavenarbeiter für internationale Konzerne
zu schuften, damit sie selbst und ihre kleinen Geschwister nicht
verhungern.

800 Millionen Menschen sind dauerhaft unterernährt, darunter sind 200 Millionen Kinder im Alter von unter 5 Jahren.

Jährlich verhungern 13 Millionen Menschen, das sind 35.000 Hungertote täglich! Allein in den USA leiden 30 Millionen Menschen an Unterernährung, in der europäischen Union leben 50 Millionen Menschen in Armut, und 5 Millionen sind ohne Obdach.


Geschrieben von Uwe Schwarz

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