Sep 29

Die 10 Prinzipien der mentalen Gesundheit

Die 10 Prinzipien der mentalen Gesundheit bauen auf drei Gesetzmäßigkeiten auf.

1.  Das Gesetz des Bewusstseins: Dieses Gesetz besagt, dass alles Bewusstsein ist und somit auch wir letztendlich Bewusstsein sind. Das alles was Bewusstsein ist, lebt auch alles, es unterscheidet sich nur durch den Grad an Bewusstheit. Da alles Bewusstsein ist, gibt es auch keine Trennung, alles ist mit allem verbunden und in allem steckt auch auf tiefster Ebene alles Wissen. Bewusstsein kennt weder Raum noch Zeit und kann sich in unendlich vielen Gestalten (Formen) ausdrücken. Unser tiefes Bewusstsein erzeugt mit Energie und Information ( In – Formation) unsere Realität. Jede Veränderung, kann somit nur durch eine Veränderung des Bewusstseins erreicht wer-den, was wiederum durch dieses Bewusstsein selbst geschieht. Durch Aufmerksamkeit und Schöpfung haben wir die Möglichkeit unser Bewusstsein zu ändern und dadurch uns selbst und unsere Erfahrungen zu ändern.
2. Das Gesetz der Schöpfung: Dieses Gesetz besagt, dass wir selbst „Schöpfer, Träger und Überwinder unseres Schicksals sind“ und somit ständig unbewusst oder bewusst schöpferisch tätig sind. Über unsere Schöpferischen Prozesse bringen wir  In – Formationen (Themen) in unser Leben die wir dann als Realität erfahren. Auf der materiellen Ebene, der Ebene der Polarität, befindet sich die Energie in einem langsamen Schwingungszustand, so das wir üben können unsere Schöpferbewusstsein zu entwickeln und gleichzeitig aus unseren Schöpfungen lernen können. Jede Erfahrung (Schöpfung) hat einen tieferen Sinn, Bestandteil des kosmischen Planes und damit letztendlich immer sinnvoll.    
3. Das Gesetz der Aufmerksamkeit: Dieses Gesetz besagt, dass wir mit unserer bewussten und unbewussten Aufmerksamkeit unaufhörlich Energie aussenden was die In – Formation unterschiedlich verstärkt, d.h. wir verstärken durch Beachtung oder schwächen durch nicht Beachtung (damit ist nicht Verdrängung gemeint, was ja unsere volle unbewusste Aufmerksamkeit braucht) die Themen (Schöpfungen) die in unserem Leben vorhanden sind.

Es gibt wirksame Wege, um unsere Aufmerksamkeit zu lenken, und Techniken, unsere Schöpferkraft zu nutzen. Da wir immer Energie ausenden und schöpferisch tätig sind, bedeutet dies nur, diese Kräfte bewusst und in Harmonie mit der inneren Ordnung des Universums zu lenken. Dadurch können wir wirksamer leben, wirksam im Sinne unserer Entwicklung. Diese Entwicklung kann an allen Orten und durch jede Berufung gesche-hen, wir brauchen dazu nicht unbedingt „große Aufgaben“ sonder wir können dadurch unsere Aufgabe groß erfüllen. Unsere Aufgabe ist nichts anderes als eine Metapher durch die wir unsere tiefsten Lebensziele ausdrücken. Unsere tiefsten Lebensziele sind Qualitäten die wir entwickeln wollen. Jede Qualität (z.B. Liebe), die wir vollkommen entwickelt haben, ist eine Etappe auf dem Weg zur Quelle aus der alles entsprungen ist.
Innerhalb dieser Gesetzte gibt es viele untergeordnete Gesetze, doch es würde in hier zu weit führen auf alle einzugehen, ebenso wie der Artikel selbst das nur Thema anreißen kann.
Die nun folgenden Prinzipien sind bewusst vereinfacht aufgeführt, dennoch stellen sie ein hervorragendes Lebensenergie- und Bewusstseinsmanagement dar.
1. Selbstverantwortung: Spätestens ab dem 18. Lebensjahr sind wir voll für unser Leben verantwortlich (Seelisch gesehen immer).  Selbstverantwortung ist das Gegenteil von Opferbewusstsein, denn dahinter steckt das Wissen, das wir letztendlich alle Erfahrungen entscheidend mitgestalten. Wenn ich eine Erfahrung mache so liegt es an mir, entweder ich habe sie durch Schöpfung oder Aufmerksamkeit herbeigeführt oder, z.B. durch unbewusste Vereinbarung, zugelassen. So habe ich auch die Verantwortung für jeden meiner Gedanken und Gefühle, denn sie wirken auf mich, mein Unterbewusstsein bezieht alles auf sich, egal wen meine Gedanken und Gefühle meinen. Auch wenn es Radikal ist, so deutet dieses Prinzip auf die Notwendigkeit hin etwas zu tun (Selbst – Antwort), was zugleich die Basis jeder sinnvollen Änderung ist.
2. Selbst-Liebe: Alle Gefühle und Gedanken erzeuge ich selbst. Ob ich jemanden Liebe oder Hasse, ob ich mich freue oder traurig bin, alles wird von mir erzeugt, ganz gleich ob ich dazu einen äußeren Auslöser brauche oder nicht. Das Maß meiner Selbstliebe bestimmt entscheidet welches Selbstbild, Fremdbild und welches Selbstwertgefühl ich habe. Durch das Gesetz der Aufmerksamkeit werden diese Selbsteinschätzungen ständig genährt, unabhängig ob diese Einschätzungen konstruktiv oder destruktiv sind. Mangelnde Selbstliebe (ohne Bedingungen) ist einer der Hauptgründe für destruktive Lebensmuster und bestimmt auch wie viel wir anderen Menschen geben können. Wir können einen anderen Menschen nie mehr Lieben als uns Selbst, aber andere Menschen können ein Auslöser sein für diese Liebe, d.h. wir projizieren unsere Selbstliebe nach außen. Selbstliebe (Bedingungslos) wirkt nährend, stärkend und heilend auf uns.
3. Verzeihen: Verzeihen ist egoistisch! Dazu gehört auch sich selbst zu verzeihen. Nicht zu verzeihen wirkt schädigend auf uns, denn wir lassen gebundene Energien in uns nicht frei, weil wir z.B. glauben es als Schutz noch zu brauchen oder als Faustpfand, weil dem anderen im Sinne der „Gerechtigkeit“ nicht verziehen werden darf. Doch alle Gefühle sind in mir und wirken auf meine körperliche und seelische Gesundheit ein – wenn ich nicht lerne zu verzeihen, schadet es in erster Linie mir und gar nicht oder sel-ten dem anderen. Nicht zu verzeihen, bedeutet in der Vergangenheit zu leben, in dem man an Erfahrungen festhält die verletzend waren. Dieses festhalten verhindert Heilung auf allen Ebenen. Verzeihen entspricht dem Prinzip der Selbstverantwortung, verantwortlich (Sinnvoll) mit meiner Lebensenergie umzugehen, denn Nicht -Verzeihen ist unökonomisch und letztendlich sinnlos. Wenn ich verzeihe, lasse ich die gebundene Energie los und lenke meine Energien durch Tun in Sinnvolle Bahnen z.B. zur Heilung oder Wiedergutmachung.   
4.Dankbarkeit: Bedeutet das Wertschätzen dessen was ist und was man schon alles in seinem Leben hat. Wir richten mit einem Gefühl der Dankbarkeit unsere Aufmerksamkeit auf alle Dinge, die wir in unserem Leben bekommen oder erreicht haben. Dadurch entwickeln wir ein Wohlstandsbewusstsein, statt das verbreitete Mangelbewusstsein. Mangelbewusstsein entsteht, wenn wir ständig unsere Aufmerksamkeit darauf richten was uns noch fehlt, was wir noch nicht haben. Dadurch wird auch mangelnde Wert-schätzung den Geschenken des Lebens gegenüber entgegen gebracht. Dankbarkeit öffnet uns die Augen für den Reichtum des Lebens und öffnet gleichzeitig den Kanal um noch mehr zu Empfangen.
5. Positive Erwartungshaltung: Unsere Erwartungen wirken auf unsere Realität ein. Es wurde mehrfach Wissenschaftlich bewiesen, das unsere Erwartungshaltungen ganz wesentlich auf Menschen, Tiere, Gegenstände und sogar Ereignisse einwirkt. Es geht dabei nicht etwas ganz bestimmtes zu erwarten, sondern prinzipiell das positive zu er-warten, in dem Sinne: „Was auch immer geschieht, geschieht zu meinem besten“. Da-durch kommt das Gesetz der Aufmerksamkeit positiv in unserem Leben zu tragen, denn wir laden bevorzugt die positiven Dinge in unserem Leben mit unserer Lebensenergie auf, dies gibt uns mehr Energie und wir erfahren dadurch mehr positives. Es ist auch eine Haltung des Vertrauens in das Leben und ein Loslassen von allen Sor-gen.
6. Segnen:  Ist ein magischer Prozess. Dadurch das wir einem anderen von Herzen das beste Wünschen, oder das was wir uns selbst wünschen, senden wir gezielt, im Sinne des Gesetzes der Schöpfung, Energie und Information aus. Dabei können wir alles Segnen, ganz gleich ob es Gegenstände, Dinge, Situationen, Tiere oder Menschen sind, denn letztendlich lebt alles. Das was wir segnen wird uns zum Segen, weil wir ein Teil des ganzen sind, untrennbar mit ihm verbunden. Es stärkt unsere positive Energie und jeder Segen ist ein positiver Akt der Schöpfung unserer Realität. Alles was wir aussenden kommt zu uns zurück und ein Teil davon bleibt von vorne herein in uns. Jeder negative Gedanke, ganz besonders über andere Menschen, wirkt auf unser Bewusstsein ein und Formt es, denn das Unterbewusstsein bezieht auch hier jeden Ge-danken auf sich. Schon die Schamanen wussten, wenn dich einer verflucht segne ihn, das hebt den Fluch auf.
7. Gegenwartsbewusstsein: Das Leben findet von Augenblick zu Augenblick statt. Es kennt keine Zukunft und auch keine Vergangenheit, nur das immerwährende jetzt. In der reinen Gegenwart findet das Leben statt. Da gibt es keine Probleme oder Sorgen, denn dazu müssen wir uns erinnern oder Sorgen machen (negatives Mentaltraining). Um ein psychologisches Problem zu haben, erzeugt unser Unterbewusstsein Trancen, die uns von der Gegenwart wegziehen. Wir fallen dann in den Bereich unserer Programmierungen, die uns relativ hilflos machen bis wir sie erkannt haben und bewusst ändern oder auflösen können. Das Gegenwartsbewusstsein ist auch ein Bewusstseinsverstärker, was uns die Macht gibt Programmierungen überhaupt zu erkennen, sie zu ändern und weise zu handeln. In der Regel befindet sich der Mensch bis zu 90% in einem Unbewussten Zustand. Er schläft, ist gedanklich in der Zukunft, Vergangenheit oder lässt sich von Medien umspülen, doch nur 10% des Tages wo er wach ist, ist er im Jetzt, wo das Leben stattfindet.
8. Versöhnung mit dem Tod: Der Tod ist der große Angstgegner der Menschheit und die meiste Zeit verdrängen wir ihn beharrlich. Spirituell gesehen entstammt diese Angst durch das Nicht-Wissen unserer ewigen Existenz. Der Tod ist ein Bewusstseinsverstärker, er bringt uns mit dem wesentlichen des Lebens wieder in Kontakt. Die meisten Menschen die dem Tod durch Krankheit oder Unfall nur knapp entgangen sind, besinnen sich wieder ihrer Werte und Leben das Leben wieder bewusster. Wenn wir unser Leben so Leben würden, das jeder Tag unser letzter sein könnte, würden wir das Leben mit vollen Zügen ausschöpfen. Der Tod und das Wissen dass es weiter-geht, dass das Leben ein unendlicher Prozess ist, bringen die Dinge wieder in eine Überschaubare Relation. Wirklich wesentliches wird wichtig und vieles einfach unwich-tig. Der Tod ist die Krönung unseres Lebens und wir sollten uns mit ihm ebenso beschäftigen wie mit der Erforschung dessen was danach kommt. Der Tod ist eine Tür in ein anderes Land und so wie wir uns vor einer Reise über ein anderes Land Informieren um uns besser zurechtzufinden, so sollten wir uns auch über das Leben nach diesem Leben informieren.
9. Spirituelles Bewusstsein: Spirituelles Bewusstsein bedeutet, dass wir erkannt haben dass wir viel mehr sind als eine biologische Maschine, ein höher entwickeltes Tier. Es bedeutet, erkannt zu haben dass wir eine Seele sind, die Zeitspanne eines Lebens in einem irdischen Körper geboren ist. Es bedeutet erkannt zu haben, dass alles Sinn hat und dass das Leben auf der Erde einer Schule gleicht in der wir uns immer weiter vervollkommnen. Hier auf der Erde befindet sich die Energie in einem sehr langsamen Schwingungszustand, so dass wir üben können gestalterisch mit unseren Kräften um-zugehen, denn auf anderen Seinsebenen verwirklichen sich unsere Gedanken unmittelbar. Wir erahnen immer mehr das kosmische Spiel. Spirituelles Bewusstsein bedeu-tet aber auch im Kontakt mit seinem höheren Selbst zu sein und eng mit ihm zusammenzuarbeiten.
10. Einssein: Einssein mit allem ist ein Bewusstseinszustand und die Wahrheit unserer Seele. In diesem Zustand empfinden wir die bedingungslose Liebe zu allem ohne Unterscheidung. Sowie die Sonne keinen Unterschied macht wem sie Licht spendet. Es ist das Wissen das alles aus derselben Quelle entspringt und auch wieder dahin zurückkehrt. Wir alle sind aus Gott gekommen und sind untrennbar mit ihm Verbunden. Die einzige „Sünde“ die es gibt ist der Glaube an die Trennung von Gott. Von diesem Wissen berichten uns die Mystiker und Weisen zu allen Zeiten. Und auch die Wissen-schaft hat erkannt dass das Universum bewusst ist und alles aus dem gleichen Stoff besteht und untrennbar miteinander Verbunden ist. Die Erfahrung des Einsseins ist eine ungeheure Kraft der Heilung. Wir wenden uns dadurch Gott zu und entziehen uns dadurch der Polarität unserer Ebene aus der uns alles Möglich ist doch nichts mehr nötig.        

©  Copyright  Uwe Schwarz 1994


Geschrieben von Uwe Schwarz

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1 Kommentare

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  1. GeistMaria meint:

    Ich fand den Artikel echt toll, ihr habt nichts verpasst :-)

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